Der Horst auf einem Turm der alten Stadt­mau­er, auf dem seit mitt­ler­wei­le vie­len Jah­ren ein Stor­chen­paar brü­tet, ist mit der Zeit immer höher und höher gewor­den, sodass er innen zu tief wur­de und dem Wind nicht mehr stand­zu­hal­ten droh­te. In den letz­ten Tagen wur­de er daher reno­viert, mit neu­en Befes­ti­gun­gen ver­se­hen und etwas ver­klei­nert.

Die bei­den Stör­che beob­ach­te­ten die Arbei­ten sehr genau vom Dach­first eines Nach­bar­hau­ses aus und umflo­gen dann erst ein­mal ihre neue Woh­nung, sie aus der Distanz akri­bisch in Augen­schein neh­mend. Heu­te mor­gen haben sie sich nun auf ihrem erneu­er­ten Wohn­sitz nie­der­ge­las­sen. Hof­fen wir auf eine erfolg­rei­che Brut in die­sem Jahr und vie­le Jung­stör­che.