regenpfeifer

Wege durch Sonne und Regen

Kategorie: Musik

Neue Musik hilft gegen gelbe Zähne

Morton Feldman 1976

Morton Feldman (1976)

Da wer­de ich auf eine CD mit Neuer / Zeitgenössischer Musik auf­merk­sam und suche danach bei einem bekann­ten Anbieter. Prompt wird mir das Gesuchte auch ange­zeigt: »First Performance VI« mit dem Arditti Quartett und Kompositionen von Alfred Zimmerlin, Emmanuel Nunes, Morton Feldman und Helmut Lachenmann. Interessiert lese ich, dass es bereits zufrie­de­ne Kunden gibt, die auf der Produktseite ihre Bewertung hin­ter­las­sen haben – und ich bin erstaunt. Der Musik hat­te ich ja bis­her schon viel zuge­traut, aber dass sie auch zur Verbesserung der Zahngesundheit bei­trägt, war mir neu: »also zu mir mal ich bin 19 Jahre alt und habe eigent­lich noch nie Probleme mit gelb­li­chen Zähnen gehabt aber ich habe ange­fan­gen mehr Kaffee zu trin­ken und des­we­gen haben sich mei­ne Zähne immer mehr ver­färbt.« Nachdem der Kunde das Produkt »zwei mal benutzt hat­te hat man schon einen Unterschied gese­hen und ich hab mich schon wie­der viel woh­ler in mei­ner Haut gefühlt«. Da kann ich nur sagen: unbe­dingt rein­bei­ßen – oder viel­leicht bes­ser doch rein­hö­ren.

Bild: Bogaerts, Rob / Anefo – Persconferentie

Köln, Philharmonie: David Fray

Am Rande mei­nes Aufenthalts in Bonn zur cusa­ni­schen Künstlerauswahl hat­te ich die Gelegenheit, ein Konzert von David Fray in der (gar nicht so gut gefüll­ten) Kölner Philharmonie zu besu­chen: Ein schmäch­ti­ger, schüch­ter­ner, freund­li­cher jun­ger Mann, der gar nichts Exaltiertes oder über­trie­ben Romantisches an sich hat, nach dem Konzert auch bereit­wil­lig Autogramme schrieb. Er spiel­te jeweils die Toccaten und Partiten in e-moll und c-moll (BWV 914, 830, 911, 826) von Johann Sebastian Bach – das hör­te sich bes­ser an, als ich nach den Rezensionen, die ich gele­sen hat­te, ver­mu­te­te. Hin und wie­der aber schien mir die Interpretation doch etwas will­kür­lich, man­che Verzierungen, unein­heit­li­che Tempi etc. konn­te ich nicht nach­voll­zie­hen.

Im Anschluss an das Konzert ver­tief­te ich den Interpretationsvergleich noch bei einem Bier in irgend­ei­ner Kölner Traditions-Kneipe mit Ruth (Jung), die dan­kens­wer­ter­wei­se die Karten besorg­te. Wer bei Spotify ange­mel­det ist und mit­hö­ren möch­te, kann hier die Partita in e-moll gespielt von David Fray und Murray Perahia genie­ßen.

Nelsons über Wagner

für mich erlöst sich Wagner in sei­nem Werk, durch sein Werk, durch Partituren wie Tristan und Isolde und den Parsifal

Audimax: Alban-Berg-Quartett und Heinrich Schiff

Wunderschöne Interpretation des Schubertschen Streichquintetts. Der ers­te Violinist schien förm­lich mit sei­ner Geige und der Musik zu ver­schmel­zen. Es hat­te etwas sehr Zärtliches, das ich bei der sonst gewohn­ten küh­len und ana­ly­ti­schen Spielweise des AB-Q gar nicht erwar­tet hät­te.

Wer bei Spotify ange­mel­det ist, kann hier mit­hö­ren.

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